School of Change

Die Initiatoren von „Power to Change - Die Energierebellion“, Gerhard Kreutz und Edy Kraus starten ihr nächstes projekt:

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Wir suchen Dich...

...für das Starterteam

Agenda-2030

Vereinte Nationen   Nachhaltigkeitsziele

United Nations
Sustainable Development Goals
SDGs

Jobs für Absolvent(inn)en

Bewerbungsschluss: 18. August 2017

Wir suchen für das Starterteam einen Bachelorabsolventen/in aus dem Bereich Nachhaltigkeits-Management

Wir suchen für das Starterteam einen Bachelorabsolventen/in aus dem Bereich Finanzierung und Vertrieb

Was ist die School of Change?

In dem Projekt sollen die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in der Region Hohenlohe umgesetzt werden. Die Lösungsansätze und Strategien erarbeiten 17 Student(inn)en und ein dreiköpfiges Starterteam in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Institutionen und Unternehmen. Zum Beispiel mit dem Landkreis Schwäbisch Hall das Mobilitäts- und Klimaschutzkonzept oder mit der Schloßschule Kirchberg und mit der August Ludwig Schlözer-Schule Lern-Videos über eine nachhaltigere Entwicklung.

Was sind die Aufgaben des Starterteams?

Das dreiköpfige Starterteam arbeitet ab Oktober 2017 daran, dass die School of Change im Frühjahr/Herbst 2018 starten kann. Zu den Aufgaben gehören:

  • Management des Projektes in der Zukunft Hohenlohe gGmbH
  • Recherche für die Internetplattform
  • Aufbau von Netzwerken zu den SDGs
  • Akquise von Sponsoren und Partnern
  • Erarbeitung und Umsetzung von Projekten mit regionalen Partnern (u.a. zur Gemeinwohl-Ökonomie)
  • Organisation von Veranstaltungen und Schul-AGs
  • Einige Stunden ehrenamtliche Arbeit in Kirchberg
  • Unterstützung des Filmprojekts Die 1-Dollar-Revolution
  • Erarbeitung von Projekten mit regionalen Partnern für Soziale Innovationen

Wie sieht die Stelle aus?

Wir bieten zunächst eine auf ein Jahr begrenzte Vollzeitstelle mit der Chance auf Verlängerung und Festanstellung für die Nachhaltigkeitsregion Hohenlohe.

Wo arbeitet das Starterteam?

In Kirchberg an der Jagst, „der Perle des Jagsttals“.

Die Kleinstadt liegt wunderschön eingebettet in eine faszinierende Natur und bietet eine große Vielfalt an Bildungs- und kulturellen Einrichtungen. Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Kirchberg ist dreimal so hoch wie der Verbrauch (vor allem vom größten Bürgerwindpark Süddeutschlands, der Bürgerwindpark Kirchber/Jagst), die Akademie für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft widmet sich einer ökologischen Wende im Landbau, die Bauernschule Hohenlohe hat den Biologisch-Dynamischen Landbau begründet und der Verein Energie Hohenlohe e.V. und die Energie Initiative Kirchberg e.V. sorgen seit 25 Jahren für die Verbreitung erneuerbarer Energien.

Stiftung Zukunft SDG i. G.

Panoramaweg 15.
74592 Kirchberg/Jagst

Stiftung in Gründung

Kontakt

Gerhard Kreutz
CEO & Initiator

kreutzgerhard@gmail.com
07954/1220
0152/077 46 312

Team

Gerhard Kreutz
CEO & Initiator
kreutzgerhard@gmail.com
+49 152 077 46312

Edy Kraus
Schirmherr

Krisztina André
COO & Kommunikation
krisztinaandre@gmail.com
+49 176 5839 2285

Gerhard Kreutz
Edy Kraus

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Seien Sie Teil

der Zukunft

Sponsor

  • Ab 5000 €
  • POWER TO CHANGE DVD + Die 1-Dollar Revolution Buch
  • Hervorgehobene Präsentation auf allen Medien-Produkten
  • Hervorgehobene Präsentation auf der Homepage zukunft-sdg.org
  • Eine Wochenende mit zwei Übernachtungen, HP im Schloss Kirchberg, mit Führungen zu Highlights in der Region
  • Nach Wunsch die Möglichkeit, vor Ort am Projekt mitzuarbeiten und eigene Ideen einzubringen

Supporter

  • Ab 1000 €
  • POWER TO CHANGE DVD + Die 1-Dollar Revolution Buch
  • Präsentation auf allen Medien-Produkten
  • Präsentation auf der Homepage zukunft-sdg.org
  • Eine Wochenende mit einen Übernachtung mit Frühstück im Schloss Kirchberg und eine Führung zu Highlights in der Region
  • Nach Wunsch die Möglichkeit, vor Ort am Projekt mitzuarbeiten und eigene Ideen einzubringen

1%-Förderer

Engagierte Menschen spenden 1% ihres Einkommens für soziale oder ökologische Zwecke. Das sind im Durchschnitt 20 € monatlich für die School of Change per Dauerauftrag Mindestens ein Jahr lang

  • POWER TO CHANGE DVD + Die 1-Dollar-Revolution Buch
  • Name auf der Homepage zukunft-sdg.org

Im Buch „Die 1-Dollar-Revolution“ von G. Zervas und P. Spiegel wird neben einer sozialethischen und ökologischen Wirtschaftsordnung auch ein Globaler Mindestlohn von 1 Dollar pro Stunde gefordert, der 1 Milliarde der ärmsten Menschen auf der Welt aus der Armut befreien würde. Der zweite Forderung: Eine Steuer von 1% auf Einkommen zur Finanzierung der Klimafolgen, Sozialversicherungen für die Ärmsten und die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
Zum Vergleich: US-Präsident Donald Trump fordert 2% nur für die Rüstung…

Spender

  • Ab 100 €
    POWER TO CHANGE DVD + Die 1-Dollar Revolution Buch
  • Ab 50 €
    POWER TO CHANGE DVD oder Die 1-Dollar Revolution Buch



POWER TO CHANGE: Wie alles begann…

Wie hat das eigentlich alles angefangen mit POWER TO CHANGE? Hartmut G. Müller war dabei und erinnert sich:

 

… am Freitag den 10.06.2011 fuhren Edwin Kraus und ich, nichts ahnend, was uns an diesem Tag spannendes erwarten würde, auf die Intersolar-Messe in München.

Wir besprachen den groben Tagesablauf und besuchten dann gemeinsam einige wichtige Geschäftspartner. Um die Mittagszeit ging jeder seinen eigenen Weg.

 An der Eingangstüre einer Messehalle entdeckte ich ein Plakat des FilmsBanner_4_revolution

DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY.

Mir fiel dabei ein, dass Edwin Kraus einmal erzählte, mit seiner Belegschaft  begeistert den Kino-Dokumentarfilm des bekannten Filmemachers und  Produzenten Carl A. Fechner im Kino „Klappe“ in Kirchberg gesehen zu haben. Ich  selbst war damals mit Freunden im Kino, um diesen bewegenden Film zu schauen.

Beim Betreten der Halle wurde mein Blick sofort von einem gelblich aufgemachten  Messestand angezogen. Eine Vielzahl von Plakaten und DVDs der 4.  REVOLUTION  machten auf den Film aufmerksam.

Dann wurde ich von einer sehr netten Dame angesprochen:

„Mein Name ist Katja Grundmann, wie darf ich Ihnen behilflich sein?“

Ich wollte mich zur damaligen Zeit sowieso bezüglich der Vorführrechte des Filmes  erkundigen. Also kam mir die Gelegenheit recht, mit Frau Grundmann darüber zu sprechen. Sie bat um etwas Geduld und sagte, ich würde das in Kürze mit dem Regisseur Carl-A. Fechner selbst besprechen können. Wenige Minuten später war es dann soweit. Herr Fechner kam und begrüßte mich. Für mich war das ein sehr bewegender Moment. Ich konnte es kaum glauben, wie mir gerade geschah. Nach einem sehr interessanten Gespräch nutzte ich die Gunst der Stunde, mit Herrn Fechner einen Termin zu vereinbaren, um ihm den Energie-Pionier Edwin Kraus vorzustellen.

Der Termin sollte allerdings erst nach 18.00 Uhr stattfinden, da Herr Fechner vorher noch einige wichtige Gesprächstermine hatte.

Gegen 17.00 Uhr traf ich mich wieder mit Edwin Kraus. Schon etwas Müde von den vielzähligen Gesprächen, bat er darum den Heimweg anzutreten.

„Das können wir noch nicht,“ entgegnete ich. „Sie haben um 18.00 Uhr noch einen wichtigen Termin.“

Fechner 1(v.l.): Katja Grundmann, Irja Martens, Edwin Kraus, Carl. A. Fechner, Cornelius Braitmaier, Hartmut G. Müller

Als sie die benachbarte Messehalle betraten, sagte Kraus: „Hier machen sie sogar Werbung für den Film die 4. Revolution.“

„Es kommt noch besser, wir haben sogar einen Termin mit dem Regisseur Carl-A. Fechner,“ erwiderte ich.

Kurz darauf begann die Geburtsstunde von CHANGE!

Irja Martens, die Redakteurin und Projektmanagerin der fechnerMEDIA GmbH schloss sich ebenfalls dem Gespräch an. Den Erfahrungen, Geschichten und Erlebnissen aller Beteiligten schlossen sich Ideen und Visionen an und Edy Kraus schlug euphorisch vor, den Folgefilm zur 4. REVOLUTION anhand regionaler Projekte zu drehen.

Fechner 2

Knapp drei Wochen später, am 29. Juni 2011, folgte der nächste wichtige Schritt. Carl A. Fechner, Irja Martens und Katja Grundmann von fechnerMEDIA kamen zu Besuch nach Rot am See. Es sollte das erste Arbeitstreffen zu CHANGE – DIE REVOLTION GEHT WEITER werden.

Die Geschichte nahm ihren Lauf…


Innovationen aus der grünen StartUp-Szene

Die Kollegen von energieinitiative.org haben für uns einen Gastbeitrag geschrieben. Darin stellen sie  vier Solarinnovationen vor, welche in verschiedenen Lebensbereichen in die Zukunft weisen. Von Reise- und Campinggadgets bis zu großen Technik- und Infrastrukturvorhaben.

Diese Technologien und Konzepte begeistern

Das Thema Umweltschutz hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Begründet wird das mit dem gestiegenen Umweltbewusstsein der Verbraucher, nicht zuletzt wegen des Reaktorunglücks in Fukushima. Neben den Solarpanels, die mittlerweile weit verbreitet sind, sorgen Innovationen aus der StartUp-Szene für Aufsehen. Strom wird zukünftig dank technischer Raffinessen noch effizienter produziert werden können. Die innovativen Erfindungen können auch andersweitig praktisch eingesetzt werden. Im Folgetext werden einige Ideen und Konzepte vorgestellt, die unsere Welt verändern könnten.

Solarstraßen – funktionelle und Strom produzierende Straßen

Solarstraßen

Das Ehepaar Scott und Julie Brusaw aus den USA haben eine tolle Idee, die ihnen über eine Millionen Dollar von Unterstützern brachte: Solarstraßen. Das Konzept ist dabei einfach. Anstatt Beton, sollen die Straßen künftig aus Solarzellen bestehen, die Strom erzeugen können, aber auch eine Reihe weiterer Aufgaben übernehmen. So wird es aufgrund der gesammelten Wärme nie wieder Glatteis geben. Bestimmte Abschnitte können variabel eingesetzt werden, da sich das Erscheinungsbild der Oberfläche umrprogrammieren lässt: so kann ein Parkplatz beispielsweise in Sekundenschnelle in einen Kinderspielplatz umgewandelt werden. Ein Plan für die Zukunft ist das automatische Beladen von Elektroautos, um die Elektromobilität voranzubringen. Derzeit befindet sich die Technologie noch in den Kinderschuhen, doch haben erste Prototypen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass wir nicht mehr lange auf die Serienproduktion warten müssen. Diese Idee könnte die ganze Welt revolutionieren. Das Video zeigt das Potenzial der Zellen und der neuen Straßen, wie sie sich das Ehepaar Brusaw vorstellt.

Hier gehts zum Projektvideo

Solz – Solarbetriebener Rucksack

Solarrucksack

Eine gute Nachricht für alle, die oft und gerne unterwegs sind und auf ihre Elektrogeräte nicht verzichten wollen. Solz hat einen solarbetriebenen Rucksack hergestellt, der mit drei 1,5 Watt Solarpanels und einem Akku bestückt ist, der den Strom speichert und freigibt, wenn er gebraucht wird. Der Rucksack bietet Platz für ein Notebook und viele andere Geräte wie Smartphones. Die Kompatibilität stellt dabei kein Problem dar, da zahlreiche Adapter vorhanden sind, mit denen sich die Geräte anschließen lassen. So kann man problemlos während einer Reise Strom sammeln und seine Geräte kinderleicht versorgen. Bisher gab es einige Prototypen, die sehr gut funktionierten und recht bald wird der Rucksack in Serienproduktion gehen.

Hier gehts zum Projektvideo

Der Anywhere Fridge – der solarbetriebene Kühlschrank

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Der Anywhere Fridge soll das erfüllen, was der Name verspricht: den Kühlschrank überall verfügbar machen. Es handelt sich dabei um einen Kühlschrank mit angebauten Solarpanels. Das bedeutet, dass der Kühlschrank überall Strom generieren kann, um sich selbst in Betrieb zu halten. Kühlakkus oder Steckdosen gehören damit der Vergangenheit an. Er ist äußerst praktisch, da er über Rollen einfach transportiert werden kann. Er bietet außerdem viel Platz für verschiedene Lebensmittel und Getränke. Perfekt für einen Tag am Strand oder für den Campingausflug.

Hier gehts zum Projektvideo

Rawlemoon – Solarstrom aus Glaskugeln

Rawlemoon

Der Deutsche Entwickler André Brößel hat einen neuartigen Solarkollektor in Form einer Glaskugel  entworfen. Dieser Kollektor ist wesentlich effizienter als die bekannten Solarpanels, weil er einige Vorteile mit sich bringt. Er muss beispielsweise nicht ausgerichtet werden. Egal wo die Sonneneinstrahlung eintrifft: sie wird genutzt. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass die Sonneneinstrahlung bis zu 20.000 Mal verstärkt wird und dementsprechend mehr Strom gleichmäßig produziert werden kann. Das bedeutet im Klartext, dass die Glaskugel rund 70 Prozent effizienter ist als konventionelle Solarpanels. Das Projekt, bzw. die Idee wird durch Crowdfunding finanziert und soll bald in Serienproduktion gehen.

Hier gehts zum Projektvideo

 

Tipp: Alles zum Thema Ökostrom gibt es auf Energieinitiative.org


Jetzt CHANGE als Crowdfunder unterstützen

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Der Blick aus dem Fenster reicht aus, um zu begreifen, dass sich etwas verändert da draußen. Nasse, statt weiße Weihnachten und im Januar frühlingshaft milde Temperaturen in Europa. Weltweit betrachtet schlägt das Wetter sogar noch deutlich dramatischere Kapriolen. Der Klimawandel ist real und er ist da. Es gibt kaum jemanden, der das noch bestreiten würde. Man sollte meinen, dass sich in dieser Situation alle darum bemühen müssten, etwas zu ändern. Und doch, die Energiewende in Deutschland, ein Umgestaltungsprozess historischen Ausmaßes, findet nicht nur Befürworter. Im Gegenteil! Es gibt einen Gegenwind, der die Umstellung auf dezentrale Energieversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien zum Erliegen zu bringen droht.

Anbetracht aktueller, auch internationaler Entwicklungen und Krisen, wollten wir ein Zeichen setzen und etwas unternehmen. Und wir hatten eine Idee! In einer Kooperation zwischen dem Filmförderverein Energiewende Hohenlohe e.V. und fechnerMEDIA GmbH (DIE 4. REVOLUTION von Carl A. Fechner, 2010) wollten wir einen Kino-Dokumentarfilm finanzieren und produzieren, der klar und deutlich eine wichtige Aussage transportiert: Die dezentrale Energiewende ist möglich! Und zwar viel schneller als ihre Gegner behaupten. Wir müssen es nur wollen und dafür kämpfen! CHANGE – DIE REVOLUTION GEHT WEITER!

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Heute, zweieinhalb Jahre später, sind wir fast am Ziel. Vom geplanten und sehr ambitionierten Budget von 1,3 Millionen Euro fehlen uns nur noch 97 Tausend. Diese wollen wir in den kommenden drei Monaten durch ein Crowdfunding zusammen bringen. Dezentrale Finanzierung für einen Film über Chancen und Möglichkeiten einer dezentralen Energieversorgung. Klingt doch logisch! Bereits heute können wir schon auf die Unterstützung von rund 20 Sponsoren, 30 Supportern und über 100 Vereinsmitglieder zählen, die gemeinsam mit uns den alltäglichen Kampf vieler Menschen um die Energiewende auf die mediale Weltbühne projizieren und diesen so sinnlich erlebbar machen wollen. Machen auch Sie mit! Gehen Sie auf die CHANGE – Kampagne, sichern Sie sich attraktive Dankeschöns für Ihre finanzielle Unterstützung oder werden Sie einfach nur Fan des Projekts.

Wir wollen verändern. Zusammen mit Ihnen!


2014 war das wärmste der letzten 135 Jahre

Bloomberg hat die Daten von National Climatic Data Center (NCDC) genommen und eine animierte Grafik daraus erstellt. Diese zeigt chronologisch auf, wie sich die globale Durchschnittstemperatur im Verlauf der vergangenen 135 Jahre permanent erhöht. Ein Wandel, der dramatisch an Geschwindigkeit zunimmt.

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 09.00.00Quelle: Bloomberg, 2015

Es dürfte keinem entgangen sein, dass die Winter in unseren Breitengraden immer milder werden. Kaum noch Schnee und Temperaturen, die eher an Herbst oder Frühjahr denken lassen. Wintersportfans können ein eigenes Lied davon singen. Dass der Klimawandel dafür verantwortlich ist, darüber sind sich mittlerweile (fast) alle einig. Aber ist dieser wirklich vom Menschen gemacht? Oder nicht doch eher den natürlichen Temperaturschwanken zu verdanken? Diese Frage ist wichtig! Denn damit hängt die Frage der Verantwortung zusammen.

Diejenigen, welche die menschliche Komponente verneinen, implizieren damit auch, dass der Mensch nichts an der entstandenen Situation ändern kann und muss. Dabei ist die Diskussion darüber eher müßig. Man muss schon eine sehr verkürzte Sicht auf die Geschichte haben sowie eine ordentliche Portion Ignoranz und Selbstbetrug mitbringen, um zu behaupten, dass der CO2 –Ausstoß durch die Menschheit in den vergangenen rund 200 Jahren keinerlei Einfluss auf das Klima und den globalen Temperaturanstieg haben soll. Das ganze Gerede von der Klimalüge, Öko-Mafia und dergleichen mehr. Dabei muss man sich lediglich eine sehr einfache Tatsache vor Augen führen, um jede Art derartiger Aussagen ad absurdum zu führen: Innerhalb weniger Jahrhunderte seit Beginn der Industrialisierung hat die Menschheit Unmengen fossiler Reserven des Planeten verbraucht um den steigenden Energiebedarf zu decken. Die Menge von Kohlendioxid also, die auf natürliche Weise über Jahrmillionen in Kohle und Erdöl gebunden und eingespeichert wurde, setzt der Mensch innerhalb einer erdgeschichtlichen Sekunde wieder frei.

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Und das soll sich nicht auf das Klima auswirken? Nun, während des Devon vor etwa 400 Millionen Jahren lag die Konzentration des Kohlendioxids in der Luft bei etwa 6000 ppm (parts per million). In den folgenden etwa 150 Millionen Jahren sank diese Konzentration auf 3000 ppm. In dieses Zeitfenster fällt auch das Karbon, die Periode also, in welcher der Großteil der Kohle entstanden ist. Pflanzen, die durch Sauerstoffausschluss und unter Druck zu unseren heutigen Energieträgern verdichtet wurden und eine enorme Menge CO2 in sich gespeichert haben. Diese wird seit Beginn der Industrialisierung fröhlich wieder freigesetzt, ohne Rücksicht auf Verluste. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts lag die CO2-Konzentration bei etwa 280 ppm. Im November 2014 hat das Global Greenhouse Gas Reference Network eine Konzentration von 398 ppm gemessen, so hoch wie zuletzt vor ca. 2,5 Millionen Jahren. Damals, im Pliozän, gab es keine Polkappen, im heutigen Kanada breiteten sich tropische Wälder aus und der Meeresspiegel war um mindestens 20 Meter höher als heute. Die Entstehung des Homo Sapiens lag noch in ferner Zukunft.

Was hat das alles mit der heutigen Situation zu tun?

Es mag wohl stimmen, dass die fossilen Ressourcen noch lange nicht erschöpft sind. Das heißt aber auch noch lange nicht, dass die Menschheit so weiter machen kann wie bisher. Manchen Schätzungen zu Folge würde ihr vollständiger Verbrauch den Anstieg der CO2-Konzentration auf 1600 ppm bedeuten. Unter den Bedingungen der modernen Zivilisation und alle damit einhergehenden Veränderungen der Umweltbedingungen bedenkend, würde das zu unvorstellbaren Konflikten und humanitären Katastrophen führen. Erste Anzeichen dafür sind heute schon zu beobachten. Und während die Generationen vor uns sich noch darauf berufen könnten, dass sie es nicht besser wussten, können wir uns diesen Luxus mit dem heutigen Kenntnisstand nicht mehr leisten. Es ist also an der Zeit Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Jeder von uns und wir alle zusammen. Denn wir haben alle Möglichkeiten in der Hand, um die Situation zum Besseren zu verändern. Der Rest ist eine Frage des Wollens.


Filmprojekt beim BWE

Filmprojekt bei der Delegiertenversammlung des Bundesverbandes      Windenergie  e. V. am 10.4.2014 bei der Hannover- Messe

 

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Eine tolle Gelegenheit, das Filmprojekt vor den Delegierten des mit 20.000 Mitgliedern größten Verbandes der Erneuerbaren Energien vorzustellen!

Da ich schon lange Mitglied im BWE bin, konnte ich den Antrag auf Unterstützung des Filmprojektes auf der Bühne vorstellen- mit vollem Erfolg!

Der BWE ist mittlerweile Sponsor und hat zugesagt, uns bei der Verbreitung unseres Projektes weiterhin behilflich zu sein.

 

Gerhard Kreutz

Botschafter des Filmprojektes


Fortsetzung folgt!

image_manager__ew_300_breit_energiewende_jetztDer erfolgreichste Dokumentarfilm des Jahres 2010 www.energyautonomy.de erregte durch seine atemberaubende Vision einer weltweiten Abkehr von den fossilen Energieträgern Aufsehen und läuft derzeit mit großem Erfolg in Japan.

Nun wird der zweite Kinofilm des preisgekrönten Regisseurs Carl-A. Fechner mit dem Arbeitstitel EINDEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN, der Ende 2013 in die deutschen Kinos kommen soll, die Energierevolution in Deutschland thematisieren- emotional, faktenreich und kompromisslos.

In der Filmgeschichte beispiellos ist das Filmprojekt, weil es von einer kleinen Initiativgruppe aus Kirchberg/Jagst angestoßen wurde: Der Verein “Energiewende Hohenlohe e. V.” will 1 Million Euro einsammeln und beauftragt das Büro fechnerMEDIA mit der Filmproduktion. Im Oktober soll bereits der Trailer produziert werden.


Das gemeinsame Filmprojekt von Energiewende Hohenlohe e.V. und fechnerMEDIA GmbH im Fokus der Öffentlichkeit

image_manager__ew_300_breit_podium_trailerprBeim 25jährigen Jubiläum des Umweltministeriums Baden-Württemberg in der Stuttgarter Liederhalle wurde der erste Trailer zum zukünftigen Kino-Dokumentarfilm EINDEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN(AT) vor großem Publikum vorgestellt. Der Trailer reißt die großen Spannungsfelder im Bereich der Energiewende an und lädt zur Unterstützung des Filmprojekts ein.

Die Rednerliste der Jubiläumsveranstaltung am 07.11.12 in Stuttgart war prominent besetzt. Neben dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller hatte auch der Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer einen Gastauftritt. Alle drei machten deutlich, dass Deutschland mit der Energiewende weltweit eine Vorreiterrolle übernimmt. Sollte sie also hier, in einem der führenden Industrieländer gelingen, wäre das ein globales Zeichen: Die Menschheit ist in der Lage, die Anforderungen der Moderne energetisch zu meistern, ohne dabei seine natürliche Lebensgrundlage zu zerstören.

Auch der international bekannte und preisgekrönte Regisseur Carl.A.Fechner vertritt diese Meinung. Sein bisher ambitioniertestes Projekt DIE 4. REVOLUTION – ENERGYAUTONOMY wurde im Jahr 2010 zum meistgesehenen Kino-Dokumentarfilm in Deutschland. Übersetzt in 25 Sprachen fand und findet er bis heute ein Millionenpublikum in über 30 Ländern der Erde. „Während die Welt nach Deutschland schaut, schaut Deutschland nach Baden-Württemberg und Baden-Württemberg schaut nach Hohenlohe. Hier sehen wir alle Aspekte der Energiewende. Das macht diese Region so spannend, nicht nur für das deutsche, sondern auch für das internationale Publikum“, sagt er in Bezug auf das kommende Filmprojekt EIN DEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN (AT).

Bevor dieser Film jedoch realisiert werden kann, muss er erst finanziert werden. Auch hier betritt die Produktions-Crew Neuland. Noch nie in der deutschen Filmgeschichte hat es einen Kino-Dokumentarfilm gegeben, der von einer Bürgerinitiative finanziert wird. Der Förderverein Energiewende Hohenlohe e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, eine breite Finanzierungsbasis aus der Gesellschaft heraus auf die Beine zu stellen. Damit soll das ambitionierte Budget von einer Million Euro gestemmt werden. Alle Formen der Beteiligung sind dabei möglich: Von einer DVD-Vorbestellung, über eine Mitgliedschaft im Verein, einen Kauf virtueller Filmbausteine in Höhe von 1000,- Euro, bis hin zu einem Sponsoring ab 20.000,- Euro.

Der in Stuttgart präsentierte Trailer ist ein wichtiger Baustein dieser Finanzierungskampagne. Er zeigt die Entschlossenheit der Hohenloher für die Energiewende zu kämpfen, um die Schönheit dieses Fleckchen Erde für ihre Kinder und Enkelkinder zu erhalten. Man merkt es sofort, hier hat man es mit Machern zu tun, mit einer großen Portion Hohenloher Beharrlichkeit. Es geht um nichts geringeres, als um den Aufbruch in eine moderne Gesellschaft des 21. Jahrhunderts – mit einer dezentralen, gerechten Energieversorgung aus 100% Erneuerbaren Energien, einer nachhaltigen, ökologischen Landwirtschaft und einer material- und energieeffizienten Produktionsweise. Eine Aussage mit globalem Nachahmungspotenzial.

Das anspruchsvolle Publikum der Jubiläumsveranstaltung war tief beeindruckt von den Bildern und der Musik des Trailers. „Großes Kino!“ kommentierte der Moderator der Veranstaltung Werner Eckert im Anschluss an die Vorführung.

Ab sofort kann der Trailer auch im Internet auf der Webseite des Energiewende Hohenlohe e.V. gesehen werden. Zudem findet man hier eine Menge interessanten Materials rund um das Filmprojekt EIN DEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN (AT).

Weitere Informationen

Der Verein Energiewende Hohenlohe e.V. ist am 13.07.2012 zur Finanzierung des Filmprojekts EIN DEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN (AT) gegründet worden. Unter dem Vorsitz von Gerhard Kreutz, Edwin Kraus und Dietmar Kuschel zählt er mittlerweile über 80 Mitglieder. Seit der Gründung ist es ihm gelungen über 70.000 Euro an Supporter- und Sponsorengeldern zu sammeln, aus denen auch die Produktion des Trailers finanziert wurde. Der Hauptfilm soll in einer Kino-, TV- und DVD-Fassung realisiert und von einem umfassenden cross-medialen Programm begleitet werden. Die Gesamtkosten der Produktion belaufen sich auf eine Million Euro. Die Realisierung soll dabei in mehreren Einzelschritten erfolgen. Nach der Einnahme der nächsten 100.000 Euro wird im Laufe von ca. 8 Wochen das Drehbuch verfasst.

Die fechnerMEDIA GmbH produziert seit über 20 Jahren unter dem Motto „VorBilder zu nachhaltigem Handeln“ Dokumentarfilme im Themenbereich ökologisch-nachhaltiger Entwicklung. Das Unternehmen ist profilierter Partner, wenn es darum geht, mit medialen Mitteln Antworten zu geben, Perspektiven zu zeigen und Mut zu machen. Durch faszinierende Bilder erleichtert die Experten-Crew um den Geschäftsführer und preisgekrönten Regisseur Carl-A. Fechner das Begreifen komplexer gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Zusammenhänge. Im Mittelpunkt der Filmproduktion und Publikation steht stets die Idee einer gerechten und friedlichen Gesellschaft.

Das bisher ambitionierteste Projekt der fechnerMEDIA war DIE 4. REVOLUTION –ENERGY AUTONOMY. Ein Film über weltweit angesiedelte Spitzenprojekte aus dem Bereich Erneuerbarer Energien. Mit 131.500 Zuschauern wurde dieser zum erfolgreichsten deutschen Kino-Dokumentarfilm des Jahres 2010 und wird nach wie vor weltweit von einem Millionenpublikum gesehen.

Mit dem Projekt EIN DEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN (AT) soll das Thema der Energieautonomie fortgeführt und vertieft werden. Am Beispiel der Region Hohenlohe werden die Chancen und Möglichkeiten, aber auch Widerstände und Kritik an der Energiewende dargestellt werden – gleichermaßen für ein deutsches wie internationales Publikum. Dabei steht eine Aussage im Mittelpunkt: Die Energiewende ist möglich – dezentral, integrativ und unter Einbeziehung aller Interessen der Wirtschaft ebenso wie des Naturschutzes. Es geht um die Innenansichten der 4. Revolution.

Foto: Martin Stollberg. Von links nach rechts: Edwin Kraus (2. Vorsitzender Energiewende Hohenlohe e.V.), Carl-A. Fechner (Geschäftsführer und Regisseur der fechnerMEDIA GmbH), Franz Untersteller (Umweltminister Baden-Württemberg), Dietmar Kuschel (3. Vereinsvorsitzender) und Gerhard Kreutz (1. Vereinsvorsitzender) bei der Vorstellung des Filmprojekts in der Liederhalle Stuttgart am 07.11.12.