Vereinssatzung

ENERGIEWENDE HOHENLOHE E. V.

Satzung des Vereins Energiewende Hohenlohe e.V.

Der Verein ist nicht gemeinnützig, d. h. er darf keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Zuwendungen können als Werbungskosten geltend gemacht werden. Falls der Film nicht zustande kommt, werden die Mittel abzüglich der bis dahin entstandenen Kosten den satzungsgemäßen Zwecken zugeführt, u. a. in nachhaltige Bildung.

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§ 1 Name und Sitz

  1. Der am 13.7.2012 in Kirchberg/Jagst gegründete Verein führt den Namen “Energiewende Hohenlohe e. V.”
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Gaggstatt/Kirchberg an der Jagst.
  3. Der Verein ist als Verein mit dem Zusatz “eingetragener Verein” (e.V.) in das Vereinsregister beim Amtsgericht Langenburg einzutragen.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Filmprojektes “EIN DEUTSCHES ENERGIEMÄRCHEN”, Unterstützung von gemeinnützigen Projekten im Bereich Erneuerbare Energien, Förderung von Maßnahmen der Erneuerbaren Energien, Energie-Effizienz, Energie-Einsparung und Mobilität.
  2. Die Ergebnisse der Vereinsarbeit werden unter anderem der Öffentlichkeit zugänglich gemacht durch:
    • Veranstaltungen mit öffentlichen Einladungen,
    • Anlegen einer Fachbibliothek,
    • Veröffentlichung eigener Arbeitsergebnisse.
    • Zur Erreichung der satzungsgem. Zwecke können Rücklagen gebildet werden.

§ 3 Mittel des Vereins

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftl. Ziele.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden:
    • Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins (ausgenommen einer Unkostenvergütung, z.B. Fahrgeld zu Veranstaltungen). Sie haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Vereinsmittel:
    1. Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch:
      • Mitgliedsbeiträge
      • Einlagen der Mitglieder
      • Spenden ohne Spendenbescheinigung
      • Bestellung von DVD
      • Kreditaufnahme (dessen Rahmen legt die Mitgliederversammlung mit (2/3 Mehrheit fest) und
      • sonstige Zuwendungen
    2. Über die Höhe und Zahlungsweise der Mitgliederbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
    3. Einlagen können in Form von Bargeld, Sach- und Arbeitsleistungen erbracht werden.

§ 4 Vereinsämter

  1. Vereinsämter sind Ehrenämter
  2. Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher
    Tätigkeit, so kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und unbedingt notwendiges kaufmännisches und technisches Hilfspersonal bestellt werden. Für diese Kräfte dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen ausgeworfen werden.
  3. Dem Vorstand im Sinne § 26 BGB steht eine Aufwandsentschädigung von 25 € pro Stunde zu, plus Fahrtkosten- und Auslagenersatz.

§ 5 Verbandszugehörigkeit

Nach Maßgabe der Mitglieder kann der Verein anderen Verbänden mit gleichen Zielen beitreten. Dies beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

§ 6 Mitgliedschaft

  1. Mitgliedsarten
    • aktive Mitglieder
    • Fördermitglieder
  2. Ehrenmitglieder
    • Aktive Mitglieder arbeiten in Arbeitskreisen oder sind aktiv in der Vereinsführung tätig.
  3. Fördermitglieder
    • Fördermitglieder können natürliche oder juristische Personen sein, die den Verein in besonderem Maße fördern.
  4. Ehrenmitglieder
    • Personen, die den Zweck des Vereins im besonderen Maße gefördert haben, können durch den Beschluss des Vorstandes mit 2/3 Mehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  5. Erwerb der Mitgliedschaft
    • Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die bereit sind, den Verein bei der Erreichung und Bewältigung der gesetzten Ziele und Aufgaben zu unterstützen. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand nach §26 BGB mit 2/3 Mehrheit
  6. Ende der Mitgliedschaft
    • durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Mitglied des Vorstandes nach § 26 BGB;
    • durch Ausschluss aus dem Verein.
      • Hat ein Mitglied in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen, kann es durch Beschluss des erweiterten Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Über den Ausschluss eines Vorstandmitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung;
    • durch Tod des Mitgliedes.
  7. Stimmrecht
    • Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung haben alle anwesenden Mitglieder.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand nach § 26 BGB, der erweiterte Vorstand, der Beirat und die Arbeitskreise.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist oberstes beschlussfassendes Organ. Sie beschließt über alle Angelegenheiten des Vereins, insbesondere die Wahl des Vorstandes und die Auflösung des Vereins.

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach §26 BGB schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung muss enthalten:
    • Bericht des Vorstandes, Kassenbericht, Entlastung des Vorstandes
    • Beschlussfassung über vorliegende Anträge
  2. Die Einladungsfrist beträgt 2 Wochen.
  3. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.
  4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert, sowie wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe fordern.
  5. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterschreiben ist.

§ 9 Vorstand

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind
    • der/die 1. Vorsitzende mit evtl. Stellvertretung,
    • der/die 2. Vorsitzende mit evtl. Stellvertretung und
    • der/die Kassenwart/in mit evtl. Stellvertretung.
  2. Diese Vorstandsmitglieder sind jeweils zur Einzelvertretung des Vereins befugt.
  3. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 10 Vereinsinterne Regelung

Der/die Einzelvertretende bedarf der vorherigen Zustimmung:

  • der einfachen Mehrheit des Vorstandes zu Rechtsgeschäften im Wert von 200 € bis 50.000 €;
  • der 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder der Mitgliederversammlung zu Rechtsgeschäften im Wert über 50.000 €.
  • Über Änderungen der o. g. Werte bzw. Ermächtigung für den Vorstand entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.

§ 11 Erweiterter Vorstand

Dem erweiterten Vorstand gehören der Vorstand im Sinne des § 26 BGB, der Beirat und die Vorsitzenden der jeweiligen Arbeitskreise nach § ll.2 zum Informations- und Erfahrungsaustausch an. Er muss vor sachbezogenen Arbeitskreisentscheidungen gehört werden. Darüber ist ein Protokoll zu fertigen.

§ 12 Beirat

  1. Der Vorstand beruft maximal 12 Personen in den Beirat. Dieser bestimmt eine(n) Vorsitzende(n) und Stellvertreter(in). Der Beirat besteht aus Personen aus der Wirtschaft, Politik, Finanzen, Vereinen, Organisationen, Privatpersonen, Schulen, Kommunen usw. Der Beirat unterstützt den Vorstand bei seinen Entscheidungen.
  2. Beiräte können vom Vorstand abberufen werden, wenn sie sich zum Nachteil des Vereins verhalten oder Schaden für den Verein verursachen.

§ 13 Einsetzen von Arbeitskreisen

  1. Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung und Unterstützung beim Ablauf des Vereinsgeschehens Arbeitskreise für spezielle Aufgaben einzusetzen.
  2. Der Arbeitskreis wählt einen Delegierten mit einfacher Mehrheit. Dieser wird mit einer Amtsübernahme als Arbeitskreisdelegierter automatisch Mitglied des erweiterten Vorstandes.

§ 14 Wahl des Vorstandes

  1. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand. Die Wahl erfolgt für zwei Jahre; die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Der/die 1. Vorsitzende soll in allen geraden Jahren, der/die 2. Vorsitzende und der/die Kassenwart/in in allen ungeraden Jahren gewählt werden.
  2. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen auf sich vereinigt.

§ 15 Vereinsregeln

  1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Einladung ordnungsgemäß erfolgte und mindestens 25% der Mitglieder anwesend sind.
    • Die Vollmacht für die Mitgliederversammlung kann von einem Mitglied auf ein anderes übertragen werden.
  3. Soweit die Satzung nichts anderes vorsieht, ist für alle Beschlüsse die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  4. Satzungsänderungen und der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedürfen der Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder.

§ 16 Haftung

  1. Für die aus der Vereinsarbeit entstehenden Schäden und Sachverluste auf den Veranstaltungen und in den Räumen des Vereins haftet dieser den Mitgliedern gegenüber nicht.
  2. Im Namen des Vereins entstandene Verbindlichkeiten sind ausschließlich aus dem Vereinsvermögen zu tilgen.

§ 17 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vereinsvermögen der Stadt Kirchberg/Jagst zu übertragen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Bereich Erneuerbare Energien zu verwenden hat.

§ 18 Rückerstattung der Zuwendungen

Sollte der Film wider Erwarten nicht die ausreichenden Finanzierungsmittel erhalten, werden die Spenden und die Beiträge abzüglich der bis dahin entstandenen Kosten für satzungsgemäße Zwecke verwendet.

Kirchberg, 15.10.2013

Radek Pernicky Edwin Kraus Dietmar Kuschel
1. Vorsitzender 2. Vorsitzender Kassier

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Der Verein ist nicht gemeinnützig, d. h. er darf keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Zuwendungen können als Werbungskosten geltend gemacht werden. Falls der Film nicht zustande kommt, werden die Mittel abzüglich der bis dahin entstandenen Kosten den satzungsgemäßen Zwecken zugeführt, u. a. in nachhaltige Bildung.